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Weinsponsoring für GLOBAL 2000

Bio und Umweltschutz, beides geht nicht ohne einander. Was liegt das näher, als das BIO-Steirer-WEIN mit GLOBAL 2000 zusammen arbeitet?

Neben gemeinsamen Zielen bei verschiedenen Projekten und Ideen fördert BIO-Steirer-WEIN die Umweltschutzaktivitäten von GLOBAL 2000 mit einem Teil der Erlöse aus dem Sortiment der Bioweine. Diese Weine sind mit dem nachfolgenden zusätzlichen Logo markiert.

So tun Sie als Weinliebhaber etwas für die Umwelt, während Sie unsere guten Tropfen genießen  ;-)

Die beteiligten BIO-Steirer-WEIN-Betriebe sind:

Weingut Holger Hagen
Tel. +43 (664) 638 5218
Fax +43 (3453) 46837
Wagendorf 110
A-8423 St. Veit am Vogau (Süd-Stmk)
Weingut Strohmaier volgo Herrgott
Tel./Fax +43 (3463) 81809
Mobil +43 (676) 9368399
Zirknitz 7a
A-8511 St. Stefan o. St.
(West-Stmk)
Weingut Thomas Menhard
Tel. +43 (3454) 59984
Mobil +43 (664) 3503194
Pößnitz 70
A-8463 Glanz
(Süd-Stmk)
Weingut Sepp & Maria Muster
Tel. +43 (3454) 70053

Schlossberg 38
A-8463 Leutschach
(Süd-Stmk)
Bio-Weinbau Gitta Rupp & Söhne
Tel. +43 (3453) 4017
Mobil +43 (699) 10388630
Ewitsch 46
A-8471 Berghausen
(Süd-Stmk)
Kmetija Šumenjak
Tel. +386 (2) 644 9 44
Mobil +386 (41) 277794
Spodnje Hlapje 23
SI-2222 Jakobski Dol
Slowenien

sowie in Zusammenarbeit mit weiteren Betrieben:

Weingut Tauss
Tel. +43 (3454) 6715
Fax +43 (3454) 70050
Schloßberg 80
A-8463 Leutschach
Wein & Sektmanufaktur Strohmeier
Tel. +43 (3463) 80235
Fax +43 (3463) 81810
Lestein 148
A-8511 St.Stefan/Stainz
Weingut Werlitsch
Tel. +43 (3454) 391
Fax +43 (3454) 391
Glanz 75
A-8463 Leutschach

Webtipps

Sites

www.lebensart.at
lebensART- Magazin für eine nachhaltige Lebenskultur: Artikel rund um das Gesundheits- und Umweltbewusstsein mit Nachhaltigkeit
bio Magazin für ein einfach besseres Leben
Engagiertes Österreichisches bio Magazin mit hohem Informationsgehalt
Biologisch.at - Die Bio Community

Biologisch.at - Die Bio Community - private initiiert und sehr engagiert

www.oekonews.at Tageszeitung für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit, mit interessanten Themen rund um den Bereich Ökologie gibt.
www.umweltberatung.at
Verband Österreichischer Umweltberatungsstellen -  Wissenwertes für Verbraucher und Anbieter
GLOBAL 2000 - 100% Umweltschutz
Österreichische Umweltschutzorganisation mit Themen von Atom über Globalisierung und Landwirtschaft hin zum Lebensquell Wasser.
Bernd's Weinwelt
Private Seite aus Interesse am Wein mit Anbauregionen, Rebsorten, Weingüter, Verkostungsnotizen... aus aller Welt

Blogs

Alltags- und Spitzenweine aus biologischem Anbau Interessanter Blog eines Biowein-Händlers mit Alltags und Spitzenweinen aus biologischem Anbau
Beste Bioweine
Gut gestalteter Blog und Marktplatz für deutsche Bioweine
Winzerblog
Ansprechender Blog eines international bewanderten Weinprofis

Medieninformation

Gitta Rupp
Bio-Weinbau Beraterin

Bio-Weinbau G. Rupp & Söhne
Ewitsch 46
A-8461 Berghausen

Tel./Fax +43 (3453) 4017
Mobil +43 (699) 10388630

www.bio-steirer-wein.at
E-Mail-Kontakt (hier klicken)

Die Nachfrage nach Weinen aus biologischem Anbau steigt rapid im Vergleich zu anderen Formen des Weinbaus. Allein der Handel verzeichnete im Jahr 2006 ein Umsatzplus im deutschsprachigen Raum von 27% für Biowein. Obschon seit rund 10 Jahren die Weine aus Bio-Anbau bei internationalen Auszeichnungen überproportional vertreten sind, mussten sich die Bio-Weinbauern lange auf einen relativ kleinen Kundenkreis beschränken. Vorurteile haben halt eine lange Lebensdauer.

Seit aber das „Terroir“ in aller Munde ist und der Weinbau nach BIO-Richtlinien sicher den Königsweg dahin verkörpert, stellen viele innovative Betriebe um. Aber auch der aufgeschlossene Weinfreund will nicht nur Spaßweine konsumieren, sondern besondere Weine schnüffeln, beißen, schlürfen und die Tiefe dieses Jahrtausende alten Kulturgutes erfahren.

In der Steiermark / Österreich werden rund 70 ha als biologisch zertifizierte Rebflächen bearbeitet. Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen, aber es bedeutet eine Vervierzehnfachung der Flächen für Bio-Wein innerhalb von 12 Jahren.

Der Bio-Weinbau stellt hier eine besondere Herausforderung dar, zum einen durch die Steillagen, die einen hohen Aufwand für die Unterstockpflege erfordern: Häufig mit der Handsense oder von Zeit zu Zeit mit der Blatthaue – wie seit Jahrhunderten. Besonders vorausschauend muß die alternierende Bodenbearbeitung erfolgen.

Der Boden ist das A und O im Bio-Weinbau: Alle Maßnahmen der Bodenbearbeitung, der Einsaat, des Mähens, der Humuszuführung müssen darauf ausgerichtet sein, die höchstmögliche Biodervisität oberhalb und unterhalb der Erde zu erhalten bzw. zu entwickeln. Ein lebendiger, durchlüfteter Boden fördert die Widerstandkraft der Pflanzen. Eine mäßige Nährstoffversorgung über Leguminosen, Komposte und gut verottbare Mulchdecken veranlasst die Wurzeln auch aus der Tiefe Wasser und Mineralstoffe zu holen – vom „tiefen Grund“ ist es nicht weit zum tiefgründigen Bio-Wein. Weingärten, die aussehen wie ein geschnittene Thujenhecke und mit Golfplatzrasen unter den Reben, sind für uns kein schöner Anblick, sondern bedeuten Alarmstufe 3.

Auch die Bio-Winzer gebrauchen Spritzmittel, denn gegen die im 19.Jahrhunderten eingeschleppten Pilzkrankheiten, gibt es noch nicht genügend starke Gegenspieler in unserem Öko-System. Verwendet werden Tonmehle, pflanzliche Öle, Algenpräparate, Schachtelhalmbrühen, Kompostauszüge und wenn der Druck auf Grund der Witterung gar zu stark ist, setzen wir auch Schwefel und geringe Mengen Kupfer ein, wobei die Limitierung des Kupfereinsatzes noch einmal besonders kontrolliert wird. Chemisch-synthetische Fungizide und Insektizide sind absolut tabu, genau wir Herbizide und leicht lösliche Dünger (Blaukorn etc.).

Mittlerweile gibt es auch sehr erfolgreiche pilzwiderstandsfähige Rebzüchtungen (Piwis). Sie benötigen oft keine bis eine Spritzung pro Jahr und liefern nun auch geschmacklich sehr ansprechende Weine, diese dürfen allerdings nur als Tafelwein vermarktet werden.

Bio-Weinbau ist mehr als nur das Weglassen von “Gift “. Er erfordert eine ganzheitliche Betrachtungsweise damit verbunden eine große Zuversicht in natürliche Regulationsmechanismen, die ständige Weiterentwicklung der eigenen Intuition durch Beobachtung, Sich-Öffnen, die Reflexion der gemachten Erfahrung und den intensiven Austausch mit anderen Bio-Weinbauern.

Es gibt im biologischen Weinbau zwei grob zu unterteilende Richtungen: die biologisch-organische Landwirtschaft und die biologisch-dynamische Wirtschaftweise. Beide können nur funktionieren, wenn die Weinbäuerin, der Weinbauer mit einer umfassenden und gelebten Natur-Philosophie dahinter stehen. Es ist zu wenig, wenn ab und zu einer Ladung von Reifekompost ausgebracht wird oder zwei Mal jährlich dynamisierte Präparate angewendet werden. Je länger man ihn betreibt, desto stärker zieht der Bio-Weinbau einen in seinen Bann. Letztendlich stellt er trotz mancher wirtschaftlicher Rückschläge eine große Bereicherung dar. Ähnlich wie dem Weinbau, sollte man sich Weine nähern.

Bio-zertifizierte Weinbaubetriebe aus der Steiermark in Österreich haben sich zu einer Plattform zusammen geschlossen mit dem Ziel gemeinsamer Auftritte in der Öffentlichkeit, Information und Vermarktung. Als weiterer Schritt ist die interregionale Zusammenarbeit mit den slowenischen Bio-Weinbauern hinzugekommen.

Ab 8 Personen werden unter fachkundiger Führung ganztägige Exkursionen angeboten.

Ich freue mich, wenn auch die Medien die nachhaltigen Bemühungen mit wohlwollendem Interesse unterstützen.

Ihre

Gitta Rupp

Bio-Weinbau-Beraterin

Impressum

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Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartnerin, Frau Gitta Rupp, über diesen Kontakt (bitte anklicken).

Inhaber, Betreiber und Administrator der Seite ist Wolfram Wallner (bitte anklicken).

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Hintergrund

In der Steiermark / Österreich und in Stajerska / Slowenien ist der Weinbau nach biologischen (ökologischen) Maßgaben besonders schwierig. Dennoch haben sich etliche Weinbauern entschlossen, diesen Weg hin zum Biowein zu beschreiten.

War man anfangs auf einige schriftliche Erfahrungsberichte von mutigen und innovativen Weinbauern aus Frankreich, Deutschland und dem Burgenland angewiesen, ist man nun durch viele Jahre eigener Erfahrung und einem intensiven internationalen Wissensaustausch zum Professionalisten in Sachen Bio-Wein in der Steiermark / Österreich geworden.

Was unterscheidet nun den biologischen vom konventionellen Weinbau? In erster Linie der Umgang mit dem Boden: Wir setzen alles daran, den Humusaufbau zu fördern - einen Boden, in dem es vor Leben nur so wimmelt! Das bedeutet statt der Begrasung ein vielfältiges Grün in Weinzeile und -reihe, alternierendes Mähen und Bodenbearbeitung, kein Herbizideinsatz und die Förderung einer reichhaltigen Insektenwelt.

Vor rund 150 Jahren wurden aus Amerika Pilzkrankheiten und Schädlinge in die europäischen Weingärten eingeschleppt, gegen die es hier im natürlichen Kreislauf noch zu wenig Gegner gibt. Folglich kommt auch im Bio-Weinbau die Spritze zum Einsatz. Ausgebracht werden Pflanzenstärkungsmittel wie Kräuterauszüge, Tonmineralien, Algenextrakte, Molkeprodukte, homöopathische Präparate und dergleichen. Erst wenn diese Mittel nicht ausreichen, setzen wir Schwefel und Kupfer ein, wobei Kupfer streng auf drei Kilogramm pro Hektar pro Jahr begrenzt ist. Das heißt für Konsumenten (und Produzenten), dass weder Wasser, Boden noch Luft belastet werden, keine Krankheits- und Schädlingsresistenzen auftreten und die Bio-Weine nicht mit Rückständen belastet sind.

Aus dem Bio-Weinkeller gibt es gute und ausgezeichnete Weine. Zunehmend zeigt sich, dass bei Bio-Weinen die Lage häufig stärker zum Ausdruck kommt, daher die Weine oftmals vielschichtiger, bekömmlicher und länger lagerfähig sind. Allerdings brauchen die meisten Bio-Weine mehr Zeit, um heranzureifen - der flott durchgestylte Wein wird sich bei BIO eher selten finden.